Ich bin wie eine Maus in ihrer Schachtel. Eine kleine Maus, die in ihrem Unterschlupf sicher ist und ihre Zeit damit verbringt, das für den Winter gelagerte Futter zu nagen. Aber meine Nahrung sind die Zeichnungen. Ich arbeite in meinem Haus. Mein Atelier ist ein Zimmer in dem Haus, in dem ich wohne. In diesem relativ kleinen Raum sammeln sich alle Materialien und Geräte, die ich zum Zeichnen und Malen brauche, aber in gewissem Sinne auch die Anregungen, die meine Arbeit inspirieren. Hier befinden sich die Schreibtische und Zeichenbretter, mit Pinseln und Farben, aber auch, an den Wänden oder in Schränken, Gemälde und Zeichnungen (ich denke, jedes fertige Werk ist immer irgendwie eine Inspiration für das nächste). Eine große Ideenquelle sind Bücher und Musik, und natürlich der PC. Die Grafikprogramme und virtuellen Modellierprogramme sind im Laufe der Jahre zu einer wertvollen Unterstützung geworden, aber die reichste Fundgrube ist natürlich das Internet: ein Reservoir an Bildern und Ideen, aus dem man schöpfen kann und in dem man sich oft verliert (zusätzlich zu den Fotos meiner eigenen Reisen, die alle auf dem Computer gespeichert sind). Es ist ein kleiner, in sich geschlossener Mikrokosmos, der für die Außenwelt ziemlich undurchlässig ist (trotz eines großen Fensters mit einem schönen Blick auf Turin arbeite ich fast immer bei geschlossenen Vorhängen). Es ist ein bisschen so, als ob die Anregungen aus der realen Welt hier nur gefiltert und verdaut eindringen dürfen, erst n