Mein Name ist Julien Beyrath, Jäger der Vergänglichkeit. Ich bin im Elsass (Frankreich) geboren und lebe derzeit in den Niederlanden.
Seit ich mich an meine Kindheit erinnern kann, hat mich der Kontakt mit der wilden Natur immer positiv geprägt, noch mehr bei der Begegnung mit Wildtieren. Irgendwo auf meinem Weg habe ich diesen Kontakt mit der Natur verloren. Dennoch war der Beginn der Fotografie ein Auslöser und eine Motivation, mich wieder in sie zu vertiefen, mich wieder mit ihr zu verbinden und diese Emotionen aus meiner Kindheit wieder aufleben zu lassen. Ob es nun ein einzigartiges Licht in der Landschaft oder das spezifische Verhalten eines wilden Tieres ist, diesen flüchtigen Momenten hinterherzujagen und sie festzuhalten, ist sowohl aufregend, erfüllend als auch therapeutisch. Meine Fotografien sollen nicht die Realität abbilden, wie wir sie sehen, sondern als zeitlose und künstlerische Darstellung eines Gefühls, das wir inmitten dessen empfinden, was wir alle am meisten brauchen - der Natur.
Das Staunen über die Natur verleiht mir eine enorme Positivität und Aufklärung über unsere Interaktion mit unserer Welt. Das ist ein Teil meines Lebensgleichgewichts. Naturfotos an meinen Wänden zu sehen ist das, was mein Staunen aufrechterhält, wenn ich nicht vor Ort bin. Es ist erwiesen, dass die fotografische Darstellung der Natur mentalen Stress abbaut oder einfach nur hilft, sich zu entspannen. Dies wird nun z. B. in Krankenhausumgebungen wie Entbindungsstationen genutz