„Ich sehe Kunst dort, wo sich die Natur offenbart.
Jedes Werk bewahrt das, was sonst verblassen würde,
einen Schatten, ein Blatt, ein flüchtiges Licht.
Indem ich das Vergängliche bewahre,
macht meine Arbeit das Wesentliche sichtbar.“
Ich bin auf der Insel Texel aufgewachsen, umgeben von Meer, Wind und endlosen Feldern. Diese Insel hat mich auf eine Weise geprägt, die ich erst viel später verstanden habe. Die Natur wurde sowohl mein Zufluchtsort als auch meine Lehrerin: ein Ort der Verwandlung und Heilung.
Ich hatte schon immer einen künstlerischen Blick und nahm Schichten und Details wahr, die oft übersehen werden. In einer Zeit der Stille und des Wandels begann ich, Kunst in den kleinsten Momenten wahrzunehmen: die Wölbung eines Stiels, das Licht auf der Haut, die Bewegung eines Schattens. Sie zu fotografieren fühlte sich an wie eine Möglichkeit, dem, was ich in mir sehe, Gestalt zu geben und diese Sichtweise mit anderen zu teilen.
Ich lasse mich von dem leiten, was mich anzieht: manchmal subtil, manchmal unverfälscht. Meine Arbeit ist ein Dialog mit meiner Quelle, sichtbar gemacht durch die Formen der Natur.
In jedem Bild suche ich nach einem Moment, der sich flüchtig anfühlt, doch lebendig bleibt, sobald er eingefangen ist.