Die Fotografie ist für mich ein lebenslanger Weg. Als Kind habe ich zu Hause mit einem Kasten gespielt. Mit 15 lernte ich, Schwarz-Weiß-Fotos zu drucken, und das hat mich sehr lange fasziniert. Als ich an eine Theaterschule kam, fing ich an, alle Produktionen zu fotografieren, und nach meinem Studium war ich einige Jahre lang Theaterfotograf. Dann starb mein Bruder und ich hatte eine depressive Phase, aus der ich herauskam, als ich meine Frau kennenlernte und begann, Kinder zu fotografieren.... Von da an habe ich viel Auftragsfotografie, Reportagen und Porträts gemacht, aber jetzt habe ich Zeit, meine eigene Arbeit zu entwickeln. Schwarz-Weiß ist der Farbe gewichen. Meine Augen sind immer auf der Suche nach schönem Licht. Ich strebe immer nach Bildern, die nicht nur eine Antwort geben, sondern auch eine Frage stellen. Und es macht mir immer noch so viel Spaß, mit der Kamera herumzulaufen, wie zu Beginn meiner fotografischen Tätigkeit.