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Stellt man sich die Frage, was es mit dem Fotografieren auf sich hat, gibt es verschiedene Ansätze und Theorien, die diese Frage versuchen, zu beantworten. Was ist Fotografieren an sich? Aus meiner subjektiven Sicht ist das Fotografieren wie die Aufnahme eines geistigen Moments - einer Idee, einem visuellen Gedankenkonstrukt, welches man festhalten und für immer aufbewahren kann. Man nimmt seine eigene Welt wahr - und nimmt jenes wahr, wonach sich die Intuition und der Geist richtet - und hält den Moment fest, bevor auch dieser in einer langen Reihe aus Momenten verschwindet. Somit haucht jeder Fotograf jedem Foto einen eigenen Charakter ein, einen Wesenszug oder vielmehr eine Geschichte, die man über das Foto erzählen kann. Deshalb sind gute Fotografen visuelle Geschichtenerzähler.
Meine erste Geschichte in Form eines Bildes war, als mir mein Vater mit 8 Jahren eine analoge Kamera schenkte. Ich nahm sie sogleich mit auf eine Europareise und schon bald begann ich eine Faszination für Bilder und festgehaltene Momente zu entwickeln. Immer wenn ich auf meiner Reise nach neuen Fotomotiven Ausschau hielt, fing ich an, durch mein emphatisches Gespür für Menschen, absurde Szenen, schöne Architektur und einmalige Straßenszenen ein Blick für das Ungewöhnliche, das Menschliche, das Ergreifende, Bewegende und das Tiefe, Emotionale zu entwickeln.