Meine Arbeit beginnt mit einer Linie. Manchmal eng, manchmal suchend. Daraus erwachsen Strukturen, wie Gedanken, die versuchen, sich zu ordnen. Jedes Werk balanciert zwischen Ruhe und Reibung, zwischen Kontrolle und Chaos.
Ich arbeite mit Linien, Formen und Rhythmen, die auf mentale Aktivitäten verweisen: innere Konflikte, Überreizung oder der Wunsch nach Stille. Statt Emotionen wortwörtlich darzustellen, untersuche ich, wie Spannungen in Komposition, Rhythmus und Material spürbar werden können.
Mein Materialeinsatz ist bewusst vielschichtig. Ich arbeite mit Papier, Farbe, Präge- und Relieftechniken, die die Textur spürbar machen. Diese Kombination aus visueller Ruhe und subkutaner Spannung bildet den Kern meiner Bildsprache.
Was Sie sehen, ist abstrakt, aber aufgeladen. Jedes Werk lädt Sie ein, zu schauen, zu fühlen und vielleicht sogar: zu atmen.