Winterlandschaften boten Brusselmans die Möglichkeit, mit starken Kontrasten zu arbeiten. In diesem Gemälde bildet der Schnee eine große weiße Fläche, auf der dunkle Bäume wie Zeichen stehen. Die Farbe ist kräftig aufgetragen, wodurch auch das Weiß zu Materie wird. Es gibt wenig Details; Formen sind auf einfache Volumen reduziert. Das Ergebnis ist ein stilles Bild, in dem Kälte und Stille fast greifbar sind. Brusselmans nutzt die Leere des Schnees, um Struktur sichtbar zu machen. Die Landschaft wird zu einer Studie in Flächenaufteilung und Rhythmus, nicht zur Wiedergabe des Wetters.
