Als Maler aus Flämisch-Brabant hatte Brusselmans eine starke Verbindung zum Pajottenland. Er verarbeitete diese regionale Landschaft zu dekorativen, aber soliden Kompositionen. In diesem Gemälde werden Häuser, Felder und Bäume zu Farbblöcken vereinfacht, die zusammen ein rhythmisches Muster bilden. Die Tiefenwirkung ist begrenzt; die Landschaft liegt wie ein Mosaik aus Flächen im Bild. Warme Farben verleihen der Szene eine ruhige, fast ländliche Harmonie. Dennoch bleibt alles solide aufgebaut, ohne liebenswerte Details. Brusselmans verwandelt die Realität in malerische Ordnung. Das Pajottenland wird so nicht zu einem topografischen Bild, sondern zu einer modernen Interpretation von Raum und Form.
