LANGZEITBELICHTUNG von Silva Wischeropp

Unter Langzeitbelichtung versteht man in der Fotografie eine Technik, bei der der Verschluss der Kamera bewusst länger geöffnet bleibt als gewöhnlich. Dadurch sammelt der Sensor über einen längeren Zeitraum Licht und Bewegung, was zu einer kreativen, oft künstlerischen Darstellung führt. Wichtige Fakten zur Langzeitbelichtung: Zeitrahmen: Meistens spricht man von Belichtungszeiten ab 1/30 Sekunde bis hin zu mehreren Sekunden, Minuten oder sogar Stunden. Einsatzgebiete: Sie wird genutzt, um Bewegungen (Wasser, Wolken, Verkehr) zu verwischen, belebte Orte "leer zu fegen" oder Lichtspuren zu erzeugen. Notwendiges Zubehör: Da die Kamera ruhig gehalten werden muss, ist ein Stativ zwingend erforderlich, um Verwacklungen zu vermeiden. Ein Fernauslöser ist ebenfalls hilfreich. Technik am Tag: Um Langzeitbelichtungen bei hellem Tageslicht ohne Überbelichtung zu ermöglichen, kommen Graufilter (ND-Filter) zum Einsatz, die das Licht reduzieren. Einstellungen: Niedrige ISO-Werte (z.B. ISO 100) werden genutzt, um Bildrauschen zu minimieren. Die Technik ermöglicht es, die Welt anders darzustellen, als das menschliche Auge sie wahrnimmt, etwa indem bewegtes Wasser milchig-weich erscheint.
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