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Eine der schönsten Momente meiner Kindheit war es, meinem Vater dabei zuzusehen, wie er in dem behelfsmäßigen Fotolabor in unserer kleinen Budapester Wohnung zauberte. Als begeisterter Fotograf mischte er seine eigenen Chemikalien und entwickelte seine Filme und Abzüge, während ich von dem Tag träumte, an dem auch ich ein Fotograf werden könnte. Motiviert durch diese Erfahrung studierte ich Chemie an der Technischen Universität Budapest, und kurz nachdem ich meinen M.S. in Fotochemie erhalten hatte, begann ich für eines der größten europäischen Unternehmen in der Fotoproduktion zu arbeiten: Forte Photochemical Industries. Ich wurde technischer Leiter des Fotolabors, aber ich hatte immer ein Auge auf den anderen Ball geworfen: Ich wollte Berufsfotograf werden.
Auf der Suche nach politischer und künstlerischer Freiheit wanderte ich 1979 in die USA aus und eröffnete nach einigen Jahren in einem professionellen Fotolabor mein eigenes Studio, das auf Architekturfotografie spezialisiert war. Meine Erfahrung als Chemikerin konnte ich nicht ablegen, und so betrieb ich lange Zeit auch mein eigenes Fotolabor, das die Fotografengemeinde in Detroit bediente. Trotz des technologischen Fortschritts, der mich zwang, den Film aufzugeben und zur Digitalfotografie überzugehen, arbeite ich immer noch nach denselben Methoden wie in den guten alten Zeiten.
Neben meiner kommerziellen Arbeit habe ich mir auch die Zeit genommen, an persönlichen Lieblingsprojekten zu arbeiten. Eines davon ist ein B