ITALIEN - Rom (Palermo) von Silva Wischeropp

Rom entstand lange bevor das Konzept Italiens als einer vereinten Nation geboren wurde. Die Ursprünge Roms reichen bis zur legendären Gründung im Jahr 753 v. Chr. zurück. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Rom von einem Stadtstaat zu einer mächtigen Republik und schließlich zu einem Imperium. Unter den Kaisern erreichte das Römische Reich etwa im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. seinen Höhepunkt, die sogenannte Pax Romana. Während dieser Zeit weitete das Reich seinen Einfluss auf weite Gebiete aus, darunter Teile Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens. Im Laufe der Zeit sah sich das Römische Reich jedoch mit Herausforderungen konfrontiert, darunter interne Unruhen, wirtschaftlicher Druck und Invasionen von außen. Das Reich spaltete sich schließlich in das Weströmische Reich und das Oströmische Reich (Byzantinisches Reich). Das Weströmische Reich erlebte einen erheblichen Niedergang und eine Instabilität, die 476 n. Chr. zu seinem Untergang führte, als Romulus Augustulus, der letzte weströmische Kaiser, abgesetzt wurde. Das Oströmische Reich blieb fast ein Jahrtausend lang das Byzantinische Reich, bis 1453 Konstantinopel von den osmanischen Türken erobert wurde. Während das Römische Reich unterging, beeinflusste sein Erbe noch Jahrhunderte lang die Geschichte, das Recht, die Kultur und die Regierungsführung Europas. Das Königreich Italien wurde 1861 offiziell ausgerufen, was den Beginn des modernen Italiens als geeinten Staat markierte.

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