Mutter und Tochter, Egon Schiele (1913) Schiele ist ein unübertroffener Meister der grafischen Kunst – Rudolf Leopold bemerkte einmal, man müsse bis zu Rembrandt und Dürer zurückgehen, um Linien von vergleichbarer Sicherheit und Intensität zu finden. Diese Komposition von Mutter und Tochter aus dem Jahr 1913 veranschaulicht diese Meisterschaft. Leopold beschrieb sie als eine spannungsgeladene und doch harmonische Komposition: Die Diagonale der blassen Haut des Mädchens's elongated body is balanced by her straight-hanging ponytail and a counterdiagonal running along both figures' arms. The scarlet of the mother's clothing contrasts strikingly with the girl', gemildert durch Rot- und Grautöne, da beide das gleiche blonde Haar haben.
